Tagebuch / Diary

9. Juni 2010
Kosten

Viele von euch fragen sich jetzt vielleicht, was dies alles gekostet hat.
... Gar nicht mal so viel, für das was man alles erleben kann.

Die Cruise-Tour, also 1 Woche Kreuzfahrt und 1 Woche Landarrangement kostet ca:
CHF 2200.- (inkl. aller Taxen) ohne Anreise.

Die Kosten teilen sich ca. 50 - 50% auf Schiff- und Landtour auf

Kreuzfahrt 1100.-
inlusive:
- Fahrt von Ort zu Ort
- Vollpension (4 bis 5-Gang Top-Abendessen!) inkl. Wasser, Tee, Kaffee
- Theater und Konzerte
- Präsentationen von Naturalisten, Rangern und anderen Fachpersonen
- 7 Nächte in 2-Bett-Kabine mit 24h-Zimmerservice
... also pro Nacht mit allen Mahlzeiten: CHF 157.-

Landarrangement 1100.-
inklusive:
- 6 Nächte in Lodges
- Zugfahrten und Busfahrt von Schiff zu Lodges (ca. 650km)
- Gepäcktransport von Zimmer zu Zimmer
- Express Check-In in Lodges
- Tour im Nationalpark (Wert ca. CHF 120.-)
- Tour in Faribanks (Wert ca. CHF 100.-)

Der Flug muss separat dazugebucht werden.
Mit etwas Glück und Geschick erwischt man aber einen günstigen Flug von Condor.de
Flüge von Frankfurt nach Vancouver und Alaska (Faribanks, Anchorage, Juneau, Whitehorse) gibt es schon ab CHF 460.- pro Strecke, inkl. Taxen. (buchbar als oneway)
Oder man benutzt 60 000 Flugmeilen für ein Freiflugticket. (Ganz Nordamerika und Kanada braucht gleich viel Meilen. - Ob Eastcoat oder Westcoast). Dieses Ticket lässt sich als Offener Gabelflug buchen. Z.B:
Zürich - Frankfurt - Vancouver (Kanada) und
Anchorage - Los Angeles - Zürich.

 


28. Mai
Anchorage

Nach  einem kurzen aber sehr schoenen Lienienflug ueber die Alaska-Range, vorbei am McKinley erreichte ich meine letzte Station in Alaska: Anchorage.

Hier gibts eigentlich gar nichts zu sehen, und selbst an der einzigen Touristnstrasse sind viele Lokale leer.
Aber es ist eine Gute Art von "wieder-integration" ind das normale Leben. Denn zum ersten Mal Seit zwei Wochen sehe ich wieder eine grosse Stadt mit hohen Haeusern die aus Beton gebaut sind. - Davor war alles aus Holz oder aus Stahl (Schiff)


27. Mai
Goldrush

Am Nachmittag besuchte ich eine alte Goldmine. Dort waren uralte verrostete Relikte ausgestellt. An einigen wurde, so gut es noch ging, vorgefuehrt wie man fueher Gold schuefte.
Danach durften wir selbst Hand anlegen und ich fand immerhin fuer USD15.- Gold Cool

Nach einem sehr feinen 'All you can eat'-Lachs-Nachtessen sah ich mir noch ein Theater an, das auf Witzige Weise - Und in Perfekrter Saloon-Umgebung die Geschichte von Fairbanks erzaehlte.


27. Mai
Fairbanks

heute war wieder einmal ein superheisser Tag - offenbar der heisseste Maitag seit Messbeginn. - Es waren ganze 30Grad Celsius! (87grad Fahrenheit). Vielleicht liegt es daran dass hier oben ca. 21h lang die Sonne Scheint. Sonnenuntergang ist um 0:30 und AUfgang um 3:30Uhr - Dunkel wird es nie
Und darum kann man auch keine Nordlichter sehen - Auch wenn sie da waeren Frown - Aber man kann sie hoeren! ein feines Knistern und knacken wie von einem Plattenspieler.

Am morgen hatte ich eine Bootstour im Arrangement inbegriffen.
Auf einem vierstoeckigen Schaufelraddampfer fuhren wir den Chena River hinunter. Entlang der Ufers gab es verschiedene Vorfuehrungen wie: Ein Buchpilot der auf dem Wasser in nur gerade 50 Metern abhob. etwa 60% der einwohner Alaska haben eine Fluglizenz und viele Nachbarn teilen ich miteinander ein-zwei Flugzeuge. So haben die Meisten Leute neben einem Offroader und einem Boot, auch noch ein Flugzeug auf dem Gartensitzplatz stehen, von wo aus sie direkt starten koennen.

Am Ende des Flusses stiegen Wir aus und besuchten ein nachgebautes Atabascan-Dorf. Die Atabascan sind die Ureinwohner Alaskas und lebten schon tausende Jahre vor den Eskimos hier. Und es gibt immer noch nachkommen. Diese Leben aber ganz gewoehnlich in der Stadt, - Lernen aber die Traditionen von den Eltern und geben in Diesem Dorf Fuehrungen.


27. Mai
Flora und Fauna

Da hier oben im Sommer so viel Sonnenschein herrscht, giebt es hier auch die groessten fruechte und Gemuese.
Radieschen wachsen innerhalb 10 Tagen, und Rahbarber ist das reinste Wuchergemuese, wird ca. 1meter hoch und hat ein Druchmesser von ca. 6cm!

Die meisten Baeume sind hier Fichten und Birken. Dies liegt daran, dass diese keine tiefen sondern breite Wurzeln haben. Denn 1m unter dem Boden herrsch Permafrost, und somit breiten sich die Wurzeln nach aussen, ueber 6m aus.


26. Mai
Auf nach Fairbanks

Nach einer sehr Interessanten Wanderung mit einem Naturalist (das ist nicht das Selbe wie ein Naturist!) besuchte ich Im Denali NP noch eine Hundeschlitten-Vorfuehrung. - Diese Demonstration war kostenlos - an anderen Orten verangen sie ca. $40.- dafuer.
Die Schlittenhunde werden vom Von den Rangern fuer die Winter-Wartung ges Parkes eingesetzt. -  Denn in diesem riesigen Park fahren keine Schnee-Toeffs und so.

Am Nachmittag fuhren wir mit dem luxurioesen Panoramazug nach Fairbanks. Im Oberdeck hatten ca 80 Personen platz, und unten hatte es ein Restaurant - Mit einer richtigen Kueche pro 2 Wagen (kein Convinience-Food wie in der Schweiz).
Pro Wagen hatte es etwa 6 Personen im Einsatz! Ein Speaker (reiseleiter), Ein Barmann im Oberdeck, 2 Koeche und 2 Servierangestellte.
Nach einer atemberaubenden vierstuendigen Fahrt kamen wir in Fairbanks, dem 'Golden Heart of Alaska' an. - Auch hier ging der Gold Rush nich spurlos vorbei.


25. Mai
Denali Nationalpark

Heute ging es mit einem Tourbus in den Denali NP. - Mit kurzen Hosen! - ja, je noerdlicher wir kommen, dest so waermer wird es - komisch, aber wir haben mittlerweile fast 25 Grad Celsius :-)

Der groesste Teil des Nationalparkes darf nur von Shuttlebussen befahren werden.
Unsere Fahrt dauerte ca. 8 Stunden hin und zurueck, wobei wir nicht bis ans Ende Fuhren (Es ist quasi eine Sackgasse und man faerht den gleichen Weg zurueck).
Entlang gibt es nebst der bezaubernden Landschaft vor allem Wildtiere zu Beobachten. Wir sahen unzaehlige Caribous, Moose(Elch), Baeren und Dallschafe.
Der Tourbus hielt an sobald jemand etwas entdeckte und der Chauffeur filmte zusaetzlich mit einer SuperZoom-Kamera die Wiltiere und uebertrueg die bilder Live auf die Monitore.

Hier oben, in Mitten von Zentralalaska erlebe ich die Landschaft, von der ich schon immer getraeumt habe. - Riesige Fichtenwaelder und inmitten diverser Waldlichtungen unzaehlige kleine Seen und fluesse.


24. Mai
Denali

Heute fuhren wir mit dem Car von der McKinley Lodge in die Denali Lodge.
Hier ist alles viel Touristischer. Es hat unzaehlige Souvenirlaeden, Subway ect...

Kurz nach der Ankunft haette ich eigentlich eine Raftingtour gebucht. - Diese wurde aber wegen zu wenig Teilnehmer auf den Abend verschoben. Deshalb mietete ich ein Bike und fuhr ca. 15km die Parkstrasse in den Denali NP hinauf. - Etwas mulmig war mir da schon, denn ich wusste nicht wann ich dem naechsten Moose begegne.

Abends machde ich dann die geplante Wildwasser-Rafting-Tour, ... einfach traumhaft, diese tief eingeschnittene Schlucht und die wilden Wasserstellen.

... Aber so ohne Uhr ist es irgenwie auch muehsam. denn es ist jetzt immer Noch Hell - bzw kurz vor dem eindunkeln. - aber es it schon 0:17! Muss langsam ins Bett.


23. Mai
Meeting Mr Bear & Mrs Moose

Mittlerweile habe ich schon eine ganze Menge ueber das Leben mit den Wildtieren gelernt.
Trifft man auf einen Baeren, so sollte man nicht wegrennen. - Man hat sowieso keine Chance - und Irgendwo hochklettern nuetzt sowieso nichts. Ausserdem ist sich der Baer gewohnt, dass alles was vor ihm wegrennt essbar ist Undecided

Das beste ist: stehenbleiben, ruhig mit dem Baeren reden (dabei spielt es keine Rolle ob englisch oder schweizerdeutsch) und langsam rueckwaerts laufen.

Wenn mann auf ein Moose (Elch) trifft der die Ohren hochgestellthat und in mit den Zaehnen klappert, so gibt es nur eins: wegrennen! Dabei sollte man im ZickZack um die Baeume rennen. - So gibt er schnell auf.


23. Mai
Etwas ueber das Wetter

Je noerdlicher ich mit dem Schiff kam, dest so kaelter wurde es auf dem Deck, und es hatte immer mehr Eisschollen im Meer. Viele Leute liefen in Winterjacken und mit Handschuhen und Kappe umher. - Doch im geheizten Pool war es ganz angenehm Cool

Doch nach der Ankunft in Talkeetna - 200km Noerdlicher als die vielen Gletscher staunte ich nicht schlecht. - Es erwarteten uns Temperaturen von 20-25 Grad Celsius! Und traumhafter Sonnenschein. Im Mai regnet es zwar am wenigsten, aber ich habe es mir da oben schon etwas kaelter vorgestellt. Doch ganz normal ist es doch nicht. Denn viele Outdoor-Anbieter oeffneten schon frueher als ueblich. Und auf meiner JetBoat-Tour wurde mir gesagt, dass letztes Jahr entlang des Flusses noch bis im Juli Eis und Schnee lag.


22. Mai
Grandiose Organisation

Die ganze Organistion ist genial hier. Am letzen Abend auf dem Schiff stellte ich den Koffer mit dem entsprechenden Tag vor die Zimmertuer und bei der Ankunft in der Lodge stand der Koffer schon im Zimmer.
Die Zimmerschluessel und gebuchten Touren wurden bereits im Zug verteilt. Bei der Ankunft mit dem Zug standen bereits 10 Princess-Busse bereit (je Waggon ein Bus) die uns bis vors Hotel fuhren. - so wird wohl auch der Rest der Reise funktionieren.


22. Mai
Mt McKinley

Ganz frueh am Morgen musste ich das Schiff leider Verlassen.
Doch die Reise geht ja weiter. Direkt am Hafen stand schon der Panoramazug bereit, der uns in die erste Lodge brachte.
Nach einer sehr schoenen 5-Stuendigen Panoramafahrt - im Princess-Eigenen Zug. Kamen wir in der Princess-Eigenen Lodge an (Princess ist die Firma des Kreuzfahtschiffes)

Die Lodge liegt etwa 1 Stunde noerdlich von Talkeetna, inmitten riesiger Waeldern aus Fichten und Birken. Die Lodge besteht aus einem Hauptgebaeude und diversen nebenhausern, in denen die Gaeste untergebracht sind. Von der Terasse hat man einen atemberaubenden Ausblick auf den hoechsten Berg Amerikas - den Mount Mc Kinley - 20320feet bzw ca. 6100Meter hoch.

Als erstes unternahm ich eine Jetboat-Tour auf dem Cheena River. Dabei besichtigten wir unter anderem eine von ureinwohnern nachgebaute "Trappers Cabin"


21. May
College Fjord

Heute waren wir wieder einen ganzen Tag auf See.
Wir fuhren mit dem Schiff bis zuhinterst in den Fjord hinein - inmitten unzaehliger Eisschollen. Dort kamen ca. 6 Gletscher zusammen ins Meer.
Ja Mittlerweile wird es immer kaelter. - Aber trotzdem sieht man auf dem Offenen Deck alle Bekleidungen. - Von Winterjacke mit Handschuhen und Kappe - Bis zu Badehosen. - Die Aussenpools sind ja auch schoen geheizt.

Den Ganzen Tag ueber gab es unter anderem Verschiedene Veranstaltungen auf dem Schiff.
Wiederum erklaerte ein Ranger ueber die Aussenlautsprecher die Landschaft. Im Theater gab es eine Info-veranstaltung ueber Schifffahrt, und in der Lounge gabs eine Kochshow mit dem Chefkoch und weiteren Kuechenmanagern.

Am Abend war dann der Grosse Showdown. Und als ganz letzter Akt, war das Finale des Princess ShowStar - Einer Karaoke-Castingshow. Wie ich dabei in diesen Final kam, weiss ich selbst nicht mehr. - Hauptsache es machte Spass. - Und nun bin ich im ganzen Staat Alaska bekannt als "Karaoke Thomas"


zweitletzter Kreuzfahrttag
Glacier Bay Nationalpark

Heute verbrachten wir den Ganzen Tag auf See. Wir fuhren mit dem Kreuzfahrtschiff in den Glacier Bay NP. Am Morgen frueh kamen per Schiff zwei Ranger an Bord die die Fjorde und Gletscher erklaerten............


ca. 19. Mai
Skagway

Dies war bis jetzt der schoenste und inetessanteste Ort. An diesem Ort kamen im Jahre 1898 zehntausende Goldgraeber mit dem schiff an um hinter dem WhitePass in Klondike nach Gold zu Graben. Heute leben dort nur noch ca 800 Leute. Doch wenn die Kreuzfahrtschiffe ankommen (heute waren es vier) steigt die Anzahl Personen wieder auf 10000 bis 15000 an - wie anno dazumal.


Kei Ahnig weles Datum huet isch
Zeitlos geniessen

... Kein Witz, aber ich habe den ueberblick komplett verloren ich weiss momentan nicht welches Datum oder welchen Wochentag wir haben. - Ich koennte jetzt ab dem Startdatum die Reisetage zaehlen, - aber ich weiss nicht wie Lange ich schon unterwegs bin. Meine Uhr hat am ersten Tag in Vancouver den Geist aufgegeben. Ich habe also Keine Uhr - Aber ich habe Zeit! :-)

Geniessen kann ich auch das Essen. Denn der Chefkoch ist ein mehr oder weniger bekannter schweizer Starkoch, der auch fuer die Swissair gekocht hat. Ihm unterstehen fast 250 Personen die fuer die Essenszubereitung verantwortlich sind. Einige weitere Eckdaten folgen hier noch...


18. Mai
Juneau

Heute stand etwas Action auf dem Programm.
Nach dem Ich erfolgreich einen Geocache in der Innenstadt von Juneau aufgespuert habe, ging es kurz auf den Mt.Roberts um das atemberaubende Panorama zu geniessen.
Danach fuhr ich zum ZipLining. Gesichert mit Klettergurt "flogen" wir mittels Seilen und Seilwinden von Baum zu Baum. Zwischenstation war jeweils ein, hoch oben montiertes Baumhaus bzw. eine Platform, wo es interessante Infos ueber die Region, die Natur und den Medenhall Gletscher zu erfahren hab. - Im Anschluss fuhren wir dann noch zu diesem gigantischen Gletscher der direkt ins Meer geht.


15. - 21 Mai
Coral Princess

Auf unserem Schiff hat es platz fuer ca. 2000 Passagiere. - Dazu kommen noch fast 1000 Besatzungsmitglieder.
Das besondere an diesem Schiff: ein Openair-Kino, wo man unter freiem Himmel in den Liegestuehlen oder aus dem Pool/Jaccuzi Filme schauen kann :-) Nette Idee. - Weshalb damit nach Alaska gefahren wird ist jedoch etwas fragwuerdig. - Immerhin sind die Pools auf 31Grad geheizt. Wem es draussen zu kalt ist, der kann aber immer noch in den Indoor-Pool schwimmen gehen.

Ansonsten ist das gewoehnliche Angebot vorhanden: 2 grosse Speisesaele, 3 Spezialitaetenrestaurants, Bars, Bistros, 2 Theater, Kasino, Kapelle...


17. Mai
Ketchikan

So, der erste "Formale" Abend liegt hinter mir. Das heisst Anzug tragen Fototermin Champagnerglas-Pyramide Theater usw.

Heute Startete ich meinen ersten, kuerzesten und teuersten Landausflug. Da wir nur gerade 6h Landgang hatten, beschloss ich die Sehenswerten Misty Fjords mit dem Katamaran zu Besichtigen, und von zuhinterst mit dem Wasserflugzeug zurueck zu fliegen. Seekrank wurde ich nicht, - dafuer aber wiedermal 'Luftkrank' Frown
Das hat man eben davon wenn man fast den ganzen Fug durch den Sucher beobachten will. Der 30minuetige FLug war aber einfach atemberaubend! Fotos folgen sobald ich diese hochladen kann. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung musste ich mich dann wieder in die Reihe stellen (ca. 500m!) um an Bord zu gehen.


16. Mai
Welcome onboard

Wenn das so einfach waere. - auf dem Ticket stand "arrive after 1pm for faster check-in".
Schnell war das ganze sicher nicht. Ganze 3 Stunden brauchte ich vom Gepaeck aufgeben bis aufs Schiff! - Auf Hawaii waren es gerade mal 15 Minuten. Die Verzoegerung lag daran, dass ich noch zusaetzlich durch die Homeland-Security musste. Dort durfte ich das Gruene Formular, dass ich eigentlich auf der ESTA-Homepage erledigt hatte nochmals ausfuellen. - Zudem Waren gleich drei Kreuzfahrtschiffe vor Ort. Es Waren etwa 8000 Passagiere die sich in ein und derselben Warteschlange befanden.
Ganz normal war die Warterei jedenfalls nicht. - Denn wir legten mit 2h Verspaetung ab.


13. & 14. Mai
Vancouver, Kanada

Heute ist mein erster richtiger Ferientag. Diesen verbringe ich in Vancouver.
Es ist eine Grossstadt umgeben von Schneebedeckten Bergen, mit Fluessen und Meer. Irgendwie wie Zuerich. Unmittelbar neben oder fast in der Stadt, befindet sich ein riesiger Park, - der Stanley Park. Dort gibt es kleine Seen, dichte Waelder, fluesse, Rad- und Inlinewege, Wanderwege... einfach genial. Den Park erkundete ich natuerlich mit dem Velo. Die Stadt besichtigte ich mit dem Bus und zu Fuss. Das ineressante ist: zwischen den verspiegelten Hochhaeuser erblickt man immer wieder die Bergspitzen der umliegenden Bergen. Kanada macht auf den ersten Blick einen US-Amerikanischen Eindruck. Aber auf den zweiten Blick ist das Land viel Enspannter und nicht so verschwenderisch. Es wird sehr viel auf die Umwelt geachtet. Und die Leute sind nicht so verkrampft. Auch die Gesetze sind nicht so streng. Man darf zum Beispiel im Freien Alkohol trinken, ohne diesen in einer Papiertuete zu verstecken. Das Rauchen in Lokalen ist aber schon laengst verboten.
Was mir besonders gefaellt: Die Kanadier benutzen das metrische System. d.H. Es wird in Litern, Celsius, Kilo, und Metern gemessen.
Am Abend bestaunte ich dann die ersten drei Kreuzfahrtschiffe am Canada Place. Dieser Hafen befindet sich umittelbar im Norden von Downtown Vancouver. Morgen werde ich auch dort dabei sein.


12. Mai
Der verschobene Abflug

So einfach gings nun doch nicht mit dem Flug von Frankfurt nach Vancouver.
Nach dem wir vom Gate mit bereits 30min. Verspätung losrollten döste ich immer noch ein wenig vor mich hin, als der Pilot die Durchsage machte, dass es wegen technischen problemen noch etwas dauern würde. - Wir waren nur gerade 3 Minuten vor dem Takeoff. Als ich etwas spaeter die Augen öffnete und rausschaute Standen da draussen ca. 8 Feuerwehr- und Polizeiautos mit Blaulicht. - und es roch stark nach Kerosen! Dann die Durchsage vom Pilot, dass wir ein Leck im Triebwerk haben und deshalb die Triebwerke ausgeschaltet wurden.
Da ich genau hinter dem Fluegel sass (und wie sich spaeter herausstellte genau neben dem defekten Triebwerk) konnte ich eine betraechtliche Menge Treibstoff auf dem Boden erkennen. Folgen einige Kurzmeldungen wie "Cabin Crew on Position" oder "Cancel alert - cancel alert!" Frown
Nach etwa 30 min. weiterem Warten wurden wir auf einen Aussenstandplatz gezogen und alle 300! Passagiere durften ueber die Treppen in Busse umsteigen (nicht ueber die Notrutschen wie ich schon erwartet habe) Wink

Zurueck im Terminal hiess es schon nach 30 Minuten, dass das Defekte Teil komplett ersetzt wurde und wir bald wieder einsteigen koennen. Mit etwa 3 Stunden Verspaetung konnten wir dann endlich abheben. Auf Gund des Umweges um den Vulkan erhielten wir aber nochmals ca. 1h Verspaetung. um ca. 19:00 Uhr landete ich dann In Vancouver. Das ganze lief aber sehr ruhig und "geordnet" ab. - Niemand reif aus, und es beschwerte sich niemand.


Frankfurt Airport, 12. Mai
Ready for takeoff

Juhui, es schiint z klappe. Min Flug startet in einere Stund.


5. Mai 2010
I hate volcanoes

Hoffentlich bleibt die Asche von Deutschland fern. - Wäre blöd wenn der Hinflug anulliert wird